boess_ulli_diakonAm 01. November war wieder Stadtteilkonferenz, diesmal im Mütterzentrum, Hugo-Luther-Str.
Es war die letzte Sitzung in diesem Jahr, in der sich wieder mit den Themen des Stadtteils beschäftigt wurde.

Protokoll der Stadtteilkonferenz vom 01.11.2018
Hugo-Luther-Str. 60a

1. Gegen das Protokoll vom 30. August gibt es keine Einwände oder  Ergänzungen – die Tagesordnung wird nicht verändert.

2. Termin für die nächste Stadtteilkonferenz – Donnerstag, 17.Januar 2019, der Ort wird in der Einladung mitgeteilt.

3. Ulli Böß berichtet aus der AG Beteiligung und stellt erste Überlegungen für eine Verstetigung eines Gremiums zur Bürgerbeteiligung über das Ende des Programms Soziale Stadt hinaus vor. Eine Vorlage dazu war mit der Einladung verschickt worden. Einführend wird noch einmal die Ausgangslage und die Intention der Vorlage erläutert: Es geht der Stadtteilkonferenz in ihren Überlegungen um eine Verstetigung von Bürgerbeteiligung über den Programmzeitraum Soziale Stadt hinaus. Eine solche Verstetigung gehört zu den wesentlichen Zielen des Programms und muss unbedingt in absehbarer Zeit auf den Weg gebracht werden, um nach Ende des Programm arbeitsfähig zu sein.
Neben vielen Aktivitäten in Einrichtungen, bei besonderen Anlässen im Stadtteil und durch die Arbeit des Stadtteilbüros findet regelmäßige Beteiligung durch die Arbeit des Sanierungsbeirates statt. Da dieses Gremium nach Abschluss des Programms nicht mehr bestehen wird, stellt die Stadtteilkonferenz Überlegungen für Form, Inhalt und Aufgaben einer Nachfolgestruktur an.
Die vorgestellten Überlegungen werden grundsätzlich begrüßt und eine kleine Arbeitsgruppe wird mit der Weiterarbeit beauftragt. Diese Gruppe wird die Beiträge aus der Sitzung aufnehmen, konkretisieren und das Ergebnis in der nächsten Sitzung vorstellen.
Eine Drittelparität aus Bezirksrat, Bewohnern/ Gewerbetreibenden und Stadtteilkonferenz erscheint sinnvoll.
Der gesamte Stadtbezirk 310, also insbesondere auch der Norden des westlichen Ringgebietes sollte Aufgabengebiet für das neu zu schaffende Gremium sein.
Eine Tagungshäufigkeit von 4 Sitzungen im Jahr könnte bei entsprechender Vorarbeit ausreichend sein.
Eine Bereitstellung von Mitteln für einen Verfügungs- oder Stadtteilfonds, über den das neue Stadtteilgremium beraten und entscheiden soll, erscheint der SK Süd im Sinne der Bürgerbeteiligung und im Sinne der Stadtteilentwicklung insgesamt sehr sinnvoll. Die SK Süd wird sich nachhaltig dafür einsetzen.
Um die Arbeit eines solchen Gremiums zu begleiten, ist eine noch zu definierende Form von Stadtteilbüro und Kontaktort im Stadtteil nötig. Eine eigenständige Einrichtung ist denkbar, ebenso eine Anbindung dieser Aufgaben an eine im Stadtteil bestehende Einrichtung. Dafür wäre ein gewisses Stundenkontingent, finanziert aus Mitteln der Stadt Braunschweig, erforderlich.
Informationen über diesen Prozess soll es nach Abschluss der Beratungen in der SK Süd, regelmäßig nicht nur in den Protokollen der Stadtteilkonferenzgeben, sondern auch in der Neue Westpost und in den Einrichtungen des Stadtteils  geben.
Eine Veränderung bei den Zusammenkünften der Stadtteilkonferenz mit 2 Zusammenkünften jährlich in den Abendstunden, bei denen auch berufstätige Menschen des Stadtteils Gelegenheit zur Mitarbeit haben, wird trotz der zusätzlichen zeitlichen Belastung überwiegend begrüßt. Solche Sitzungen der Stadtteilkonferenz sollten dann unbedingt einen inhaltlichen Schwerpunkt haben.
In einem weiteren Gesprächsgang wurde sie Situation der Neuen Westpost erörtert. Hier ist im Augenblick ein interner Gesprächsprozess begonnen
worden, bei dem es um die Sicherstellung der Arbeit für die Stadtteilzeitung geht. Es wird in den Beiträgen deutlich, dass die Mitglieder der Stadtteilkonferenz ein großes Interesse am Fortbestand haben. Aus den verschiedensten Einrichtungen wird zurückgemeldet, dass die Zeitung
auch bei den Bewohnerinnen und Bewohnern eine hohe Akzeptanz hat und
Wertschätzung genießt. Vor diesem Hintergrund fordert die Stadtteilkonferenz alle Beteiligten auf, sich für eine gesicherte Fortsetzung dieser Stadtteilzeitung einzusetzen. Gerade bei den Übergängen nach der Sozialen Stadt und der von allen Seiten gewünschten und erhofften Fortsetzung von Bürgerbeteiligung ist ein solches Medium unbedingt erforderlich. Die Situation der Westpost soll auf jeden Fall in der nächsten
Sitzung beraten werden – das Stadtteilbüro wirddazu um ausführliche Informationen zur Lage gebeten.
4. Schon in der letzten Sitzung ist über einem personellen Wechsel in der Stadtteilkonferenz gesprochen worden. Aufgaben für die zukünftige Arbeit der SK Süd werden Jacqueline Engel, Dunja Droske und Bettina Eiben
übernehmen, das Stadtteilbüro arbeitet unterstützend mit.
Es ist geplant, die Moderation der Sitzungen wechseln zu lassen und bei Bedarf die Mitglieder der Stadtteilkonferenz um Unterstützung bei der Anfertigung des Protokolls zu bitten. Die veränderte Tagungsstruktur auch mit Abendterminen wird unterstützt.
Einladungen zur Stadtteilkonferenz werden zukünftig von Jacqueline Engel vom Madamenhof verschickt.
5. Berichte aus dem Stadtteil
Yesim Cil vom Stadtteilbüro in formiert, dass der neue Stadtteilwegweiser für das westliche Ringgebiet in absehbarer Zeit – vermutlich bis zur nächsten Stadtteilkonferenz im Januar – vorgelegt werden kann.
Termine:
3.11. 19.00 Uhr Frauenparty im Quartierszentrum Hugo – Luther -Straße 60A –
8. 11. Laternenumzug im westlichen Ringgebiet, beginn 16.45 Uhr auf dem Spielplatz gegenüber KiTa Christian-Friedrich-Krull –
ein neues Projekt „Selbst ist die Frau“ Grundkurs im häuslichen Handwerken findet in Kooperation mit AntiRost statt, Anmeldungen bis zum 12. 11. an das Stadtteilbüro–
22.11. Sitzung des Sanierungsbeirates 18.30 Uhr, Hugo-Luther-Straße 60A–
29.11. Erzählcafé
„Sehenswürdigkeiten im westlichen Ringgebiet“ 16.00 Uhr, Hugo-Luther- Straße 60A –
6.12. großes Nikolausfest ab 15.00 Uhr, Hugo-Luther-Straße 60A, Auftakt mit
Informationen und kl. Anspiel zur Figur des „Nikolaus“.
Die diesjährige Weststadtwoche findet vom 4. – 11.11. statt, sie ist geplant als „Lesefestival“.
Der Weihnachtsmarkt in der Weststadt am 16. Dezember.
Nähere Informationen unter: https://hm-medien.de/3fx_media_module/3fx_listing/dateien/315_1.pdf
Regemäßige Informationen zu Angeboten und Aktivitäten in der Weststadt finden sich unter: https://www.hm-medien.de/weststadt-aktuell.html
Samstag, 3.11.
Lesung mit Bürger M und der schwarze Peter, 20 Uhr, Kultur Café Mokkabär, Frankfurter Straße 266, Braunschweig, Eintritt  frei.
Soziale Beratung im Westlichen Ringgebiet weiterhin dienstags 14.00 – 16.00 Uhr im Quartierszentrum Hugo-Luther-Straße 60A– Keine Kosten und keine Anmeldung erforderlich.
Die Nähwerkstatt Flickwerk
bietet ab 5. November ein „Zeitungscafé“ an jeweils Mo. und Di. sowie Do.  und Fr. von 9.30–10.00 Uhr.
Reparaturcafé in der Karlsstraße – nächster Termin, 10. November 14.00 – 17.00 Uhr, außerdem Reparaturen an jedem 1. und 3. Mittwoch im Haus der Talente, 17.00 – 20.00 Uhr.
Julia Bergmann ist für das Projekt MuKiS– Muskelkraft und Kultur im Stadtteil– bei der Diakonie beschäftigt. Standort ist die Goslarsche Straße 31. Im Rahmen des Projektes soll ehrenamtliches Engagement Jugendlicher gefördert werden. Kontakt zu Julia  Bergmann unter j.bergmann@diakonie- braunschweig.de
Das Familienzentrum Schwedenheim hat eine neue Leitungsvertretung, Daniel Bähr stellt sich in der Stadtteilkonferenz vor.
Am 27.11. ab 14.30 Uhr das diesjährige Adventsbasteln im Diakonietreff Madamenhof.
Das Programm des Gartens ohne Grenzen  ist dem Protokoll angefügt. Informationen des Sozialdienstes katholischer Frauen zu Schwangeren- und Babygruppen im westlichen Ringgebiet, Ansprechpartnerin Andrea Nimmerrichter-Morscheck – andrea.nimmerrichter@freenet.de
Ilse Bartels-Langweige weist auf einen neuen Handzettel des Mütterzentrum/ MehrGenerationenHaus hin– weitere Veranstaltungen: Musikfest in der Mittagszeit am 14. November, Bingo am 18.11. und  Adventsbrunch am 2. Dezember.
Am 23.11. findet in der Hugo-Luther-Straße 60A von 18.00– 21.00 Uhr ein Seminar zu Fragen der Projekte „Gemeinsam Wohnen“ statt.
Der Rückblick auf das Ferienprogramm FiBS auf dem Spielplatz an der Arndtstraße hat ergeben, dass das Angebot fortgesetzt werden soll. Zukünftig wird die Spielstube Hebbelstraße die Koordination übernehmen und bittet schon jetzt alle Einrichtungen des Stadtteils sich auch zukünftig rege zu beteiligen.
Abschließend noch zur Kenntnis ein link zur SGB II Bezug in Deutschland:
Braunschweig, 5.11.2018                                                                             Ulli Böß