Okt
1
Di
„Evangelische Kirche im westlichen Ringgebiet“ @ Unsere Gottesdienste
Okt 1 um 9:30 – Okt 31 um 14:00


(zusammengestellt von Ulrich Böß, Diakon)

Okt
24
Do
Das Erzählcafè – In Blech verpackt – ein Film über die Braunschw. Blechwarenfabrik von Wolfram Pink @ MehrGenerationenHaus, Hugo-Luther-Str. 60a, 38118 Braunschweig
Okt 24 um 16:00
Seestern in Südtirol @ AWO Begegnungsstätte, Frankfurter Str 18, 38122 Braunschweig
Okt 24 um 19:00
Okt
25
Fr
Seestern in Südtirol @ AWO Begegnungsstätte, Frankfurter Str 18, 38122 Braunschweig
Okt 25 um 19:00
Nov
3
So
Franz von Suppè – Requiem in d-moll @ St. Jakobi-Kirche, Goslarsche Str. 31-33 , 38118 Braunschweig
Nov 3 um 18:00

Am 3. November 2019, 18 Uhr, wird der KonzertChor Braunschweig anlässlich des 200. Geburtsjubiläums
des österreichischen Komponisten Franz von Suppè dessen „REQUIEM in d-Moll“ (1855) gemeinsam
mit dem Staatsorchester und den Solisten Jelena Banković (Sopran), Anne Schuldt (Alt), Matthias Stier
(Tenor) und Maximilian Krummen (Bariton) in der St. Jakobi-Kirche aufführen.
Franz von Suppè (1819–1895) gilt als Schöpfer der deutschen Operette, fühlte sich aber als Komponist
immer wieder der Kirchenmusik hingezogen: Er schrieb drei Messen und – als wichtigsten Beitrag in
dieser Gattung – ein Requiem. Es entstand 19 Jahre vor Guiseppe Verdis Meisterwerk und weist mit diesem
eine Reihe von Ähnlichkeiten auf.
Beide Werke haben die gleiche Satzfolge mit dem Abschluss des „Libera me“. Das „Dies irae“, obwohl bei
Suppè nur ein kurzer Zwischensatz, hat die ganze Kraft und zornige Wucht des Verdischen Gegenstücks.
Es ist bezeichnend, dass oft der Opernstil vorherrscht. Dokumentiert ist, dass die letzte Aufführung 1901
in Wien stattfand. Erst 1983 wurde das Autograph der Partitur wiederaufgefunden, die erste Aufführung
seit 1901 fand 1984 durch BBC London statt.
Die Auffühungshäufigkeit des Werkes hält sich immer noch in Grenzen, auch wenn sich in Fachkreisen
allmählich herumgesprochen hat, dass Suppès REQUIEM in d-Moll „zu den Wiederentdeckungen zählt,
die durchaus lohnt, zumal auch der Chorpart sehr dankbare Aufgaben stellt.“ (Tagesspiegel) „(…) Dreizehn
Sätze wie bei Verdi – und nicht ein schwacher darunter. Man staunt, wie ein solches schlagend wirkungsvolles
geistliches Musikwerk so lange abhanden kommen konnte. Es behauptet sich zwischen den
Gipfeln Berlioz’ und Verdis mit unverkennbarer Eigenart und ergreifender Echtheit.“ (Volksblatt Berlin)
Die Braunschweiger Aufführung Franz von Suppès REQUIEM in d-Moll am 3. November 2019, 18 Uhr,
in der St. Jakobi-Kirche ist eine Braunschweiger Erstaufführung.