WRG Talk – ein Erfolg
Stadtteilkonferenz Westliches Ringgebiet, Bezirksrat und Sanierungsbeirat hatten gemeinsam für den 19. März in die Aula der HBK eingeladen. Über 120 Menschen versammelten sich hier, eine überwältigende Beteiligung, die selbst die Optimisten positiv überraschte. Alle Teilnehmerinnen hatten den Willen, ein Ende der Quartiersarbeit im Quartierszentrum zum Auslaufen des Stadterneuerungsprogramms zum Ende 2026 nicht hinzunehmen.
Martin Markwort, Grafikdesigner aus dem Stadtteil, zeigte zu Beginn noch einmal die Vielfalt der Aktivitäten, die in den letzten Jahren entstanden sind.
Es braucht weiterhin personelle und finanzielle Ressourcen, die eine Gemeinwesenarbeit im Quartier weiterhin auf Dauer sicherstellen. Im November 2024 hatte sich die Stadtteilkonferenz auf den Weg gemacht und beharrlich dafür gearbeitet. Jakob Timmermann, Pastor in St. Michaelis und einer der Sprecher der Stadtteilkonferenz hob in seiner Begrüßung hervor, dass die Koordination der vielen Aktivitäten ein Zentrum und Personal benötigt. Mimi Lange betonte für den Sanierungsbeirat, dass die vielen kleinen Gruppen Unterstützung brauchen. Die Bezirksbürgermeisterin, Sabine Sewella, lenkte noch einmal den Blick auf das gesamte Westliche Ringgebiet, dass nach Ende des Programmes „Soziale Stadt“ die sozialen Probleme auch weiterhin bewältigen muss (hoher Anteil Einpersonenhaushalte, Kinderarmut).
Auch hatten wir die Fraktionen des Rates eingeladen, die mit den drei großen Fraktionen anwesend waren. Christoph Bratmann als Fraktionsvorsitzender der SPD und Landtagsabgeordneter, Maximilian Pohler für die CDU-Fraktion und OB Kandidat der CDU und Christina Antonelli-Ngameni (Sprecherin für Vielfalt und Integration der Grünen) brachten die überraschende Nachricht mit, dass der Rat der Stadt am 10.März beschlossen hatte, 80.000 € für das Jahr 2027 für ein Nachbarschaftszentrum im Westlichen Ringgebiet zur Verfügung zu stellen. Bei zwei Gegenstimmen hatte der Rat diesen Beschluss gefasst. Die Parteienvertreter unterschieden sich im Verlauf der Debatte nur in wenigen Nuancen. Das stimmt hoffnungsfroh, dass es trotz Kommunalwahl am 13.September 2026 in den anstehenden Haushaltsberatungen für 2028 eine Mehrheit für das Nachbarschaftszentrum in der Hugo-Luther- Str. 60A geben wird.
Die Stadtteilkonferenz Westliches Ringgebiet hat immer wieder deutlich gemacht, dass es eine ausreichende personelle und finanzielle Ausstattung für die Fortsetzung der Quartiersarbeit im Quartierszentrum in der Hugo-Luther-Str. 60A geben muss.
Die Stadtteilkonferenz wird jedenfalls nicht lockerlassen und im September vor der Kommunalwahl am 13.09.26 auf dem Frankfurter Platzt eine öffentliche Sitzung abhalten um über den Entwicklungsstand zu beraten.
Am 7. Mai ist die nächste ordentliche Sitzung der Stadtteilkonferenz von 14.00 – 16.00 Uhr im Quartierszentrum in der Hugo – Luther – Str. 60A.
Anne Christiansen (Lebenshilfe, Sprecherin der Stadtteilkonferenz)
Hans Junge (Sprecher der Stadtteilkonferenz)
Jakob Timmermann (Pastor St.Michaelis, Sprecher der Stadtteilkonferenz)


