Einem wohlgeformten Viereck aus Cyriaksring, Helenenstraße, Christian-Friedrich-Krull-Straße und Hugo Luther-Straße entlehnt der Titel seinen Namen: Hugo und Helene. Diesem Viereck wird mit dem Frankfurter Platz ein Dach aufgesetzt, so dass ein Haus entsteht.

Dieses „Haus“, dieses Viertel, dieses „Zu Hause“ beeindruckt dadurch, dass es unter seinem Dach von einer Vielzahl an Formen und Einrichtungen öffentlichen Lebens nur so wimmelt: das Quartierszentrum in der Hugo Luther-Straße, das Familienzentrum Schwedenheim, die Christian-Friedrich-Krull Kindertagesstätte und natürlich kulturelle Zentren wie der Schauraum des Kunstvereins Jahnstraße e.V., der Sternchenkiosk, das Gambit, die Wirtschaft am Platz und bald auch der MokkaBär.
Trotz dieses vermeintlichen Gewimmels ist das Gesicht des zentralen Ortes Frankfurter Platz von Autos geprägt und bleibt merkwürdig kalt – aber es bewegt sich was! An dieser Stelle möchte das Projekt mitmachen und unterschiedliche Akteur*innen und sehr gern auch die Bewohnerinnen und Bewohner im Viertel zusammenbringen und dazu anstiften, gemeinsam etwas zu tun und dabei Spaß zu haben, sich am Tun und mit – einander freuen. Das Projekt bietet auch die Chance, etwas auszuprobieren, was nur gemeinsam, nicht alleinsam geht. Gemeinsam werden vier Wochen mit kreativen Gemeinschaftsaktionen rund um den Frankfurter Platz geplant und umgesetzt. Es geht darum, etwas zu tun, das Menschen miteinander verbindet. Das Alter spielt dabei keine Rolle.

Zur ersten Ideensammlung und zum Kennenlernen trafen sich am Dienstag, den 13. März ganz unterschiedliche Menschen im Quartierszentrum zu einem Workshop mit Iris Kleinschmidt vom Staatstheater. Mit dabei waren Vertreter*innen unterschiedlicher Institutionen des Stadtteils wie der Kita Christian-Friedrich-Krull, Nähwerkstatt „Flickwerk“, Schauraum des Kunstvereins Jahnstr. e.V., NeunRaumKunst, der Betreiber des zukünftigen Cafés „MokkaBär“, Mitglieder des Sanierungsbeirates, Wolfgang Altstädt von Radio Okerwelle, Dietlinde Schulze vom Kulturinstitut und Studierende der HBK und natürlich Marion Tempel vom Stadtteilbüro plankontor.

Gemeinsam wurden in kollegialer Beratung erste Ideen entwickelt: wie Jam Session, Kissenschlacht, Relax- Inseln, Grünaktion, Wandgestaltung, U- Bahn- Station, BunteBänderAktion, um nur einige zu nennen. Es wird auf jeden Fall spannend und überraschend und lustvoll. Für Mittwoch, den 4. April laden wir zu einem 2. Workshop von 15 – 18 Uhr ins Jugendzentrum Drachenflug ein/ JUZ Frankfurter Str. 253. Wir treffen uns dort im Bewegungsraum 1. Etage und freuen uns auf alle, die zum ersten Termin nicht kommen konnten bzw. am Vormittag anderweitig beschäftigt sind.

Um die Ideen aus den 1. Workshops weiterzuspinnen, konkret zu machen und die nächsten Schritte zu besprechen, laden wir für Dienstag, den 10. April von 10-13 Uhr wieder ins Quartierszentrum ein, Hugo-Luther-Str. 60 a.
Es wird im Wechsel mal vormittags und mal nachmittags Treffen geben. Wir freuen uns auf Sie/ euch und deine / Ihre Ideen.
Iris Kleinschmidt, Junges Staatstheater,
Marion Tempel, Stadtteilbüro plankontor,
Dana Dorau-Thom, Bürgermitglied im Sanierungsbeirat